Albertinum, Ehemaliges Dominikanerkloster in Nijmegen, Niederlande.
Das Albertinum ist ein ehemaliges Dominikanerkloster in Nijmegen mit einem markanten sechseckigen Grundriss, dessen drei Geschosse von zwei halbkreisförmigen Treppentürmen durchbrochen werden. Das Gebäude besteht aus Ziegelmauern, die einen großen zentralen Innenhof umgeben, in dem sich der ursprüngliche Klostergarten befindet.
Das Gebäude wurde zwischen 1930 und 1932 von den Architekten H.J.A. Bijlard und K. van Geyn errichtet, kurz nachdem die Katholische Universität in Nijmegen gegründet worden war. Der Bau war Teil der Expansion der Dominikaner, die ein neues Zuhause brauchten, um ihre wachsende akademische Mission zu unterstützen.
Der Innenhof mit seinem Klostergarten prägt das Zusammenleben der Bewohner und schafft einen Ort der Besinnung inmitten der Stadt. Die langen Flure mit Buntglasfenstern verbinden die verschiedenen Bereiche des Gebäudes und erinnern an die religiöse Tradition des Ortes.
Das Erdgeschoss wird heute für Lehrveranstaltungen der Arnhem und Nijmegen University of Applied Sciences genutzt, während die oberen Etagen Studentenwohnungen bieten. Der Zugang zu einzelnen Bereichen ist eingeschränkt, da dies ein genutztes Gebäude mit laufendem Betrieb ist.
Südlich des Gebäudes befindet sich ein Friedhof, auf dem Dominikaner bis 2007 beerdigt wurden und der vielen religiösen Gelehrten eine letzte Ruhestätte gab. Dieser stille Ort ist heute ein fast vergessenes Denkmal für die lange Präsenz der Ordensgemeinschaft an diesem Standort.
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