Emmapiramide, Aussichtsturm und künstlicher Hügel in Rozendaal, Niederlande.
Die Emmapiramide ist ein künstlicher Hügel in Rozendaal mit einer Holzbeobachtungsplattform auf der Spitze, die an klaren Tagen Ausblicke nach Deutschland bietet. Die Struktur kombiniert Erdwerk und Turm zu einem einzigen Bauwerk, das sich über das flache Gelände erhebt.
Der Hügel wurde nach Königin Emma der Niederlande benannt und trägt einen Gedenkstein für zehn Menschen, die am 13. Dezember 1944 in der Nähe dieses Ortes hingerichtet wurden. Der Ort verbindet damit die Erinnerung an Landschaftsgestaltung mit lokaler Geschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Der Turm liegt in der Veluwezoom-Region, wo Besucher die Natur durch beliebte Wander- und Radwege erkunden können. Diese Tradition prägt das Gebiet und macht es zu einem Ort, wo Menschen aktiv die Landschaft erleben.
Der Ort ist vom Schloss Rosendael aus erreichbar, indem man der Beekhuizenseweg folgt und später in den Wald einbiegt. Der Weg ist gut für Wanderer markiert und die Beobachtungsplattform ist leicht zugänglich, wenn man die Treppen hinaufsteigt.
Auf der Spitze der Plattform können Besucher an klaren Tagen bis nach Deutschland sehen, was diesen Ort zu einem ungewöhnlichen Aussichtspunkt in der normalerweise ebenen niederländischen Landschaft macht. Solche weitreichenden Fernsichten sind in dieser Region selten.
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