Leuvenumse Bos, Wald und Naturschutzgebiet bei Ermelo, Niederlande
Das Leuvenumse Bos ist ein Wald- und Naturschutzgebiet auf der nördlichen Veluwe, unweit von Ermelo in der Provinz Gelderland. Es wechseln sich Nadelwälder, Laubwälder, Heideflächen und offene Sandflächen ab, durch die die Leuvenumse Beek fließt.
Jahrhundertelang war dieses Gebiet eine offene Sandlandschaft, die durch eiszeitliche Winde entstanden war und kaum bewachsen blieb. Im 19. Jahrhundert wurden Kiefern gepflanzt, um das treibende Sand zu binden, und 1911 kaufte Natuurmonumenten das Gelände, um eine vollständige Abholzung zu verhindern.
Die Leuvenumse Beek, der längste Bach der Veluwe, zieht Wanderer an, die gern am Wasser spazieren. Alte Buchen säumen die Ufer und spenden auch im Sommer Schatten.
Das Gebiet hat keine asphaltierten Wege, sodass die Pfade nach Regen schlammig werden können. Hunde müssen angeleint bleiben und Drohnen sind nicht erlaubt, um die Tiere nicht zu stören.
Ein Teil des Gebiets heißt Cyriasische Veld, nach einer Amsterdamer Familie, die es einst besaß, trägt aber auch den volkstümlichen Namen Harrie Jakkes Veld nach einem Prediger, der dort im Freien Gottesdienste hielt. Heute grasen Schafe und Rinder dort frei, um die Heidelandschaft offen zu halten.
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