Galamadammen, Ländliche Siedlung in Súdwest-Fryslân, Niederlande.
Galamadammen ist eine kleine Siedlung zwischen Koudum und Hemelum in Friesland mit mehreren Häfen und Ferienhausparks entlang des Johan Frisokanals. Der Ort dient als Anlaufstelle für Wassertouristen und bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten auf dem Gelände.
Die Galama-Familie ließ sich in dieser Gegend vor 1100 nieder und erhielt 1628 das Recht zur Zolleinnahme. Dieses Privileg blieb bis 1942 bestehen, als die Familie seine Rechte verkaufte.
Der Ort steht durch das Skûtsje Galamadammen-Schiff in Verbindung zu traditionellen friesischen Wassersportarten, das regelmäßig an regionalen Segelwettbewerben teilnimmt. Diese Verbindung zeigt, wie das Wasserleben seit jeher einen wichtigen Teil der lokalen Identität ausmacht.
Der Ort liegt gut erreichbar an der Wasserstrecke und verfügt über mehrere moderne Häfen mit Anlegestellen für Boote. Grundversorgung wie Restaurants und Läden finden sich hier und in der nahegelegenen Stadt Koudum.
Ein bemerkenswert langer Aquädukt überquert die Straße N359 und wurde 2007 fertiggestellt, um Booten das Fahren zu ermöglichen. Das Bauwerk verbindet gleichzeitig Wander- und Fahrradwege für Besucher zu Lande.
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