Oud-Bussem, Historisches Anwesen und Nationaldenkmal in Huizen, Niederlande.
Oud-Bussem ist ein zweigeschossiges Herrenhaus in Huizen, Niederlande, das durch ein Mansarddach aus norwegischem Schiefer und mehrere Dachgauben geprägt wird. Das Gebäude besitzt außerdem Balkone und einen Turm, der von einer hirschförmigen Wetterfahne gekrönt wird.
Der Ursprung des Landguts geht auf das Jahr 1570 zurück, als die Behörden von Naarden das Gelände an den Lokalvogt Paulus van Loo übergaben. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde nach und nach zu einem angesehenen Herrensitz ausgebaut.
Der Name Oud-Bussem bedeutet so viel wie "Altes Bussem" und erinnert an den früheren Hof, aus dem dieses Landgut hervorgegangen ist. Im Inneren zeugen holzvertäfelte Räume und alte Kamine davon, wie wohlhabend und einflussreich die früheren Bewohner einst waren.
Das Anwesen liegt an der Flevolaan 69 und ist von außen gut zu besichtigen, da es heute als Bürogebäude genutzt wird und der Innenbereich in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist. Ein Spaziergang über das weitläufige Grundstück lohnt sich, um die Fassade und das Gelände in Ruhe zu erkunden.
In den frühen 1900er Jahren betrieb man auf dem Gelände eine Molkerei, die damals ungewöhnlich hohe Hygienestandards einhielt. Diese frühe Form landwirtschaftlicher Modernisierung macht das Anwesen zu mehr als nur einer typischen Herrschaftsvilla.
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