Huis ten Bosch, Maarssen, Landhaus aus dem 17. Jahrhundert in Maarssen, Niederlande
Huis ten Bosch ist ein herrschaftliches Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert mit klassizistischen Merkmalen wie ionischen Pilastern und einem Dreiecksgiebel. Das Innere zeigt ursprüngliche Backsteinpfeiler und aufwendig verzierte Decken aus der Gründungszeit.
Das Haus wurde 1628 von Architekt Jacob van Campen für den wohlhabenden Kaufmann Pieter Belten und seine Frau Constantia Coymans erbaut. Im 20. Jahrhundert diente es von 1922 bis 1962 als Rathaus, bevor es restauriert und zu seinem ursprünglichen Zustand zurückgebracht wurde.
Das Haus ist eng mit der Entwicklung von Maarssen verbunden, da es lange Zeit als Verwaltungssitz fungierte und das Gesicht der Stadt prägte. Die klassizistischen Elemente im Inneren spiegeln die Vorlieben der wohlhabenden Kaufleute wider, die es bewohnten.
Das Haus befindet sich an der Zandweg 44 in Maarssen und ist als Rijksmonument registriert, daher unterliegt es strengen Schutzbestimmungen. Da es sich um ein privates Wohngebäude handelt, sollten Besucher von außen bestaunen oder sich vor Ort über Öffnungszeiten informieren.
Das Haus wurde von Jacob van Campen entworfen, einem der einflussreichsten Architekten der Niederländischen Klassik, was es mit anderen bekannten Gebäuden seiner Zeit verbindet. Diese Verbindung zu einem Meisterarchitekten macht es trotz seiner privaten Nutzung für Architekturhistoriker besonders interessant.
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