Kasteel van Gouda, Mittelalterliche Burgruine in Gouda, Niederlande
Kasteel van Gouda ist eine mittelalterliche Burganlage im Süden der Altstadt von Gouda, von der heute sichtbare Mauerreste und Gewölbe erhalten sind. Die ursprüngliche Anlage hatte eine rechteckige Form und war von sechs Wehrtürmen und dicken Mauern umgeben.
Der Bau begann 1361 unter Jan van Blois, wofür Teile der Stadtmauer abgerissen werden mussten, und wurde 1384 abgeschlossen. Später diente die Anlage als Residenz für Jacoba van Beieren, die während der Hook- und Kabeljau-Kriege eine wichtige Rolle in der Region spielte.
Die Burg war Wohnstätte bedeutender Personen wie Jacoba van Beieren, die während der Häcklingskriege militärische Operationen leitete und damit die lokale Geschichte prägte. Ihre Rolle spiegelt sich in den Erzählungen wider, die bis heute über diese Zeit erzählt werden.
Die archäologischen Reste sind im Houtmansplantsoen zu sehen, einem kleinen Park, der vom Stadtzentrum aus leicht zu Fuß erreichbar ist. Die Anlage ist von außen frei zugänglich, sodass man die Mauern und Gewölbe jederzeit besichtigen kann.
Bei Ausgrabungen in den 1980er Jahren entdeckten Anwohner unter ihren Häusern einen etwa 10 Meter langen unterirdischen Gang, der zum Kasteel gehörte. Dieser Fund zeigt, wie weit sich die Anlage einst unter der Stadt erstreckte, weit über die heute sichtbaren Reste hinaus.
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