Rooms of Maria van Pallaes, Dutch hofje
Die Rooms of Maria van Pallaes sind eine Reihe von zwölf kleinen Backsteinhäusern aus dem Jahr 1651 in der Agnietenstraat, erbaut als kostenloses Wohnprojekt für bedürftige Menschen. Jedes Haus hat eine einfache klassische Gestaltung mit Familienwappen und Baujahren über der Tür, zusammen mit einem geschützten Innenhof und Gärten.
Die Häuser wurden 1651 auf Befehl einer wohlhabenden Kaufmannswitwe erbaut, die ihr Vermögen für wohltätige Zwecke einsetzen wollte. Später übernahm die Stadt Utrecht die Verwaltung, und in den 1960er Jahren wurde die Stiftung ein Denkmalschutzverein, um die Gebäude zu restaurieren und zu erhalten.
Die Kameren sind nach ihrer Stifterin benannt und spiegeln ein tiefes Vertrauen in Gemeinschaftshilfe wider. Besucher sehen heute noch die einfachen Wohnräume, in denen arme Menschen kostenlos leben durften, und erkennen darin eine gelebte Form von Nachbarschaftshilfe aus dem 17. Jahrhundert.
Die Häuser befinden sich in der Altstadt und sind zu Fuß leicht erreichbar, sie liegen in einer ruhigen Gasse mit anderen historischen Gebäuden in der Nähe. Der angrenzende Innenhof mit Gärten bietet einen friedlichen Ort zum Erkunden und Fotografieren, besonders in den wärmeren Monaten.
Über dem Haupteingang befindet sich ein geschnitztes Relief mit einer Inschrift über die Gründerin und ihr Familienwappen, das ihre persönliche Widmung für wohltätige Zwecke darstellt. Dieses Detail macht das Gebäude zu einem seltenen Beispiel für eine direkte architektonische Dokumentation einer Stiftergeste aus dem 17. Jahrhundert.
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