Terziarinnenniederlassung Dongen, Niederlande, katholische Ordensgemeinschaft für Frauen
Die Franziskanerinnen von Dongen ist eine religiöse Gemeinschaft und ein geschütztes Denkmal in der niederländischen Stadt Dongen. Der Komplex besteht aus Backsteingebäuden mit neogotischer Kapelle, erbaut ab 1858, mit späteren Flügeln aus dem Jahr 1898 und historischen Details wie Glasfenstern und Steinverzierungen.
Die Gemeinschaft wurde 1801 gegründet, nachdem die Schwestern aus Belgien während der Französischen Revolution fliehen mussten und sich zunächst 1797 in Waalwijk niederließen. Sie siedelten sich in Dongen auf dem Anwesen Bolkenslotje an und bauten ihre Präsenz über zwei Jahrhunderte mit Schulen, Pflegeangeboten und Missionsarbeit aus.
Die Schwestern prägen das Stadtbild von Dongen seit über 200 Jahren durch ihre tägliche Präsenz und ihren Dienst. Der Name der Gemeinschaft verweist auf ihre franziskanischen Wurzeln und ihre Hingabe an einfaches Leben und Hilfe für andere.
Das Gelände liegt an der Straße Hoge Ham in Dongen und hat einen ruhigen, zugänglichen Charakter für Besucher, die die historischen Bereiche erkunden möchten. Die beste Zeit zum Besuchen ist tagsüber, wenn das natürliche Licht die Backsteindetails und die Kapelle mit ihren farbigen Glasfenstern optimal beleuchtet.
Die Kapelle enthält Wandmalereien von Joan Collette aus den 1920er Jahren und Glasfenster des Künstlers Joep Nicolas, die biblische Geschichten erzählen. Diese künstlerischen Elemente schaffen eine farbenfrohe innere Umgebung, die den einfachen Backsteinbau von außen kontrastiert.
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