Synagoge Maastricht, Jüdische Synagoge in Statenkwartier, Maastricht, Niederlande.
Die Synagoge Maastricht steht in der Statenkwartier und zeigt traditionelle jüdische architektonische Elemente in einem Bau des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude bewahrt diesen Baustil aus niederländischer Zeit mit Details, die seine ursprüngliche religiöse Funktion widerspiegeln.
Die Synagoge wurde 1840 eröffnet und entstand in einer Zeit, als sich die jüdische Gemeinde nach ihrer rechtlichen Befreiung 1796 neu entwickeln konnte. Das Gebäude zeugt von dieser Periode wachsender Rechte und Möglichkeiten für jüdische Menschen in den Niederlanden.
Das Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Zeichen jüdischen Lebens in der Region Limburg und zeigt die lange Geschichte der jüdischen Gemeinden vor Ort. Besucher können hier die Spuren dieser Vergangenheit in der Architektur und im Raum selbst nachvollziehen.
Das Gebäude hat den Status eines Rijksmonumenten und steht unter Schutz durch die niederländischen Denkmalbehörden. Besucher sollten beachten, dass sie einen geschützten Ort besuchen, dessen Erhaltung wichtig für die Region ist.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Gebäude zum Treffpunkt für jüdische Gemeinden aus mehreren südlichen Städten der Niederlande. Die Synagoge diente als Zentrum für Menschen aus Maastricht, Heerlen, Roermond und Venlo, die sich hier sammelten und ihre Gemeinschaft wiederaufbauten.
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