Building of the former Etnographic museum, Museumsgebäude im Artis-Viertel, Amsterdam, Niederlande
Das Gebäude des ehemaligen Ethnografischen Museums ist ein Museum in Amsterdams Artis-Viertel mit eklektischer Architektur, die von Dolf van Gendt 1886 entworfen wurde. Das Gebäude zeichnet sich durch dekorative Elemente aus, die frühe Entwurfsprinzipien des 20. Jahrhunderts widerspiegeln, und steht in Laufweite zum Oosterpark und zum Artis Zoo.
Das Gebäude wurde 1886 von Dolf van Gendt entworfen und 1926 unter der Schirmherrschaft von Königin Wilhelmina als Museum eröffnet, das niederländische Kolonialsammlungen präsentierte. Die Eröffnung war Teil einer nationalen Initiative, um die vielfältigen Kulturen der ehemaligen niederländischen Kolonien zu dokumentieren und auszustellen.
Das Gebäude war lange Zeit Heimat von Sammlungen aus Japan, Indonesien, Afrika und Lateinamerika, die Besucher in die Welten dieser Regionen eintauchten lassen sollten. Die Räume erzählten Geschichten von fernen Kulturen und zeigten handwerkliche Werke, die die Vielfalt menschlicher Kreativität widerspiegelten.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Oosterparks und des Artis Zoos und ist leicht mit der Straßenbahn erreichbar, mit Haltestellen an der Linnaeusstraat und am Alexanderplein. Die Lage macht es einfach, den Besuch mit einem Spaziergang durch die benachbarten Grünanlagen oder einen Zoobesuch zu kombinieren.
Das Gebäude hat den Status eines Rijksmonumuments und bewahrt eines der größten ethnografischen Archive Amsterdams mit etwa 340.000 objekten und Fotografien. Die umfangreiche Sammlung dokumentiert Kulturen aus mehreren Kontinenten und macht es zu einem wertvollen Archiv für Forscher und Kulturbegeisterte.
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