Sint-Walrickskapel, Mittelalterliche Kapellenruine in Overasselt, Niederlande
Sint-Walrickskapel sind die Überreste eines Gebäudes aus dem 15. Jahrhundert mit einer noch erhaltenen östlichen Mauer mit runden Bogenfenstern und teilweise sichtbaren Seitenwänden. Die Ruine liegt innerhalb des Naturschutzgebiets Overasseltse Vennen in der Gemeinde Heumen.
Erbaut im 15. Jahrhundert, diente die Kapelle einer Ordensgemeinschaft von französischen Mönchen, die von der Abtei Sankt-Valery-sur-Somme aus ein Priorat in dieser Region gründeten und betrieben. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel das Bauwerk und hinterließ die Steinruinen, die bis heute an diese Zeit erinnern.
Die Kapelle trägt den Namen des heiligen Walburgis und erinnert an Mönche, die hier einst lebten und beteten. Besucher hinterlassen noch heute bunte Tücher an einer Eiche neben den Ruinen, um ihre persönlichen Wünsche auszudrücken.
Die Kapellenruine ist von außen frei zugänglich und kann ganzjährig besucht werden, da sie sich im Freiland befindet und nicht eingezäunt ist. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Zugang durch das Naturgebiet zu den Ruinen führt und der Boden je nach Jahreszeit nass oder uneben sein kann.
Im Jahr 1953 wurde neben den Ruinen eine Statue der Jungfrau Maria mit Kind von dem Künstler Peter Roovers aufgestellt, deren Sockel aus Steinen vom französischen Wallfahrtsort Lourdes besteht. Diese religiöse Figur verbindet die mittelalterliche Geschichte des Ortes mit einer modernen Form der Verehrung.
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