Petrus Donders, Bronzestatue im Wilhelminapark, Tilburg, Niederlande
Petrus Donders ist eine fünf Meter hohe Bronzestatue, die auf einem Steinsockel steht und die Figur mit Kreuz und Hand auf einer knienden Person darstellt. Der Sockel besteht aus Euville-Stein und trägt auf den Seiten das Tilburger Stadtwappen sowie ein Schiffsmotiv.
Der Bildhauer Johannes Petrus Maas schuf dieses Denkmal 1926 zu Ehren von Petrus Donders, der sein Leben der Pflege von Leprakranken in Surinam widmete. Das Werk entstand in einer Zeit, als Tilburg seine Verbindung zu Missionstätigkeiten in Übersee feierte.
Das Denkmal spiegelt die starke katholische Missionsgeschichte Tilburgs wider, wobei die lokale Stadtwappenverzierung und das Schiffsrelief auf die Verbindung zu Suriname hindeuten. Diese Symbole erzählen von der Bedeutung, die die Stadt diesem geistlichen Erbe beimisst.
Das Standbild steht am Rande des Wilhelminaparks und ist leicht zu erreichen, mit guter Sicht von den umgebenden Wegen aus. In der unmittelbaren Nähe befinden sich das Kirche, wo Donders seine erste Messe hielt, und sein Geburtshaus, was einen geführten Spaziergang durch die örtliche Geschichte ermöglicht.
Die Bronzeplastik zeigt eine ungewöhnliche Szene: Donders legt seine Hand tröstend auf eine kniende Person, anstatt sie von oben herab zu segnen. Diese Geste unterstreicht seine Botschaft der Demut und menschlichen Nähe, was sein Missionsverständnis widerspiegelt.
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