Onze-Lieve-Vrouw ter Eem, Geschützter Klosterkomplex in Amersfoort, Niederlande.
Onze-Lieve-Vrouw ter Eem ist ein ausgedehnter Komplex mit mehreren Innenhöfen, einer Kapelle mit Buntglasfenstern und einem rechteckigen versenkten Teich vor dem Haupteingang. Das Gebäude verteilt sich auf verschiedene Flügel, die durch innere Korridore und Bögen miteinander verbunden sind.
Der Komplex wurde zwischen 1931 und 1933 vom Architekten Bernardus Koldewey erbaut und diente später als Mädcheninternat und Lehrerausbildungsstätte. Die Einrichtung wurde 1981 geschlossen und später unter Denkmalschutz gestellt.
Der Name bezieht sich auf die Verehrung der Jungfrau Maria, die in Kunstwerken und Steinmetzarbeiten überall sichtbar ist. Die Statue der Maria mit Kind über dem Eingangsgiebel zeigt, wie tief dieser religiöse Bezug in der Baugestaltung verankert ist.
Das Gelände ist großzügig angelegt und kann auf verschiedenen Wegen erkundet werden, wobei die internen Verbindungen durch Bögen und Gänge eine natürliche Navigation ermöglichen. Am besten nimmt man sich Zeit, um die verschiedenen Bereiche und Höfe systematisch zu entdecken.
Papst Johannes Paul II besuchte den Komplex während seines Aufenthalts in den Niederlanden 1985. Der Besuch unterstreicht die religiöse Bedeutung, die dieser Ort über sein Bestehen als Lehreinrichtung hinaus hatte.
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