Sint Pietersberg kunstbunker, Unterirdischer Kriegskunstbunker in Sint Pieter, Niederlande.
Der Sint Pietersberg kunstbunker ist ein unterirdischer Schutzraum unter der Stadt Maastricht, der in Kalksteinhöhlen liegt und mit dicken Betonwänden gebaut wurde. Die Anlage besteht aus Höhlenräumen, die während des Zweiten Weltkriegs als Lagerplatz für wertvolle Gemälde dienten.
Der Bunker wurde in den 1940er Jahren gegründet, um Kunstsammlungen vor Kriegszerstörung zu schützen. Er spielte eine wichtige Rolle beim Erhalt von etwa 800 Gemälden, die sonst hätten verloren gehen können.
Der Bunker zeigt, wie die Niederländer ihre wertvollsten Kunstwerke in Kriegszeiten schützten und pflegten. Besucher sehen heute die Räume, in denen Kunstschätze sicher verwahrt wurden, und bekommen ein Gefühl dafür, wie wichtig diese Sammlung für das Land war.
Besuche sind nur mit vorheriger Anmeldung und Führung möglich, die über ein Besucherzentrum in der Stadt arrangiert werden. Man sollte feste Schuhe tragen, da der Zugang über unebene Höhlenwege und Treppen führt.
Während des Krieges funktionierte ein Piratensender namens Margriet heimlich von der Stätte aus und sendete gegen die Besatzung. Das Funkgerät wurde zwischen den aufgerollten Leinwänden versteckt, um nicht entdeckt zu werden.
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