ENCI limestone quarry, Kalksteinbruch in Sint Pieter, Maastricht, Niederlande.
Der ENCI-Kalksteinbruch ist eine stillgelegte Abbaufläche in Maastricht, Niederlande, mit tiefen Einschnitten in den Boden und langen Felswänden, die mehrere geologische Schichten freilegen. Das Gelände ist heute ein Naturgebiet, das für Spaziergänger zugänglich ist.
Der Steinbruch wurde 1921 vom niederländischen Unternehmen ENCI eröffnet, um Kalkstein für die Zementproduktion abzubauen. Der Betrieb lief fast ein Jahrhundert lang und wurde 2018 endgültig eingestellt.
Die Steinbruchwände zeigen deutlich sichtbare Schichten aus der Kreidezeit, und Besucher können beim Spaziergang Fossilien in den freiliegenden Felsen entdecken. Das Gebiet wird heute von Naturschutzgruppen gepflegt, die geführte Touren durch das frühere Abbaugebiet anbieten.
Das Gelände verfügt über markierte Wanderwege und Aussichtspunkte, die ohne Führung zugänglich sind, obwohl lokale Naturschutzgruppen gelegentlich geführte Touren anbieten. Da alle Wege im Freien liegen, empfiehlt es sich, bei trockenem Wetter zu kommen.
In den Gesteinsschichten wurden bereits im 18. Jahrhundert fossile Überreste eines Mosasaurus gefunden, eines riesigen Meeresreptils aus der Kreidezeit. Der Fund wurde so bedeutend, dass die Art nach der Stadt Maastricht benannt wurde: Mosasaurus hoffmannii.
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