Deventer, Mittelalterliche Hansestadt in Overijssel, Niederlande
Deventer ist eine Stadt mit mittelalterlichem Kern und Stadtrechten in Overijssel an der IJssel in den Niederlanden und war Mitglied der Hanse. Die alten Straßen führen vom Fluss zur Bergstraße hinauf und verbinden Kirchen, Handelshäuser und enge Gassen mit Plätzen.
König Otto I. verlieh der Siedlung im Jahr 952 die Stadtrechte und der Handel mit Getreide und Tuchen über den Fluss brachte Wohlstand. Der Beitritt zur Hanse im 13. Jahrhundert festigte die Position als Handelsknotenpunkt zwischen deutschen und niederländischen Territorien.
Der Name Bergkwartier weist auf die leichte Anhöhe hin und die alten Kaufmannshäuser zeigen noch immer die schmalen Fassaden und tiefen Innenhöfe aus der Handelszeit. Einheimische nutzen die verwinkelten Gassen zum Einkaufen in kleinen Läden oder sitzen in den Hofjes zwischen den Gebäuden.
Der Bahnhof liegt am Rand des historischen Kerns und Reisende erreichen die Innenstadt zu Fuß in wenigen Minuten. Viele Straßen haben Kopfsteinpflaster und in den engen Gassen kann es bei Regen rutschig werden.
Die Bibliothek Athenaeum aus dem Jahr 1560 bewahrt handgeschriebene Codices und Inkunabeln und gilt als älteste wissenschaftliche Bibliothek des Landes. Besucher können die Leseräume mit den alten Holzregalen und den Geruch von Pergament erleben.
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