Afrikahuis, Amsterdam, Haus in Amsterdam
Das Afrikahuis ist ein Kirchengebäude in Amsterdam, das 1968 auf dem Gelände einer älteren Kirche errichtet wurde. Die Struktur besteht aus fünf verbundenen Achtecken aus Beton mit Kalksteinfassaden und enthält eine große Kirchenhalle mit etwa 900 Plätzen, Büroräume, Wohnungen für Personal und unterirdische Räume.
Das ursprüngliche Gebäude, die Sint Willibrorduskerk, wurde 1970 abgerissen und 1968 durch das heutige Afrikahuis ersetzt. Die Kirchenbehörden fanden das neue Gebäude bald schwer zu nutzen, woraufhin es ab den 1970er Jahren unterschiedliche Funktionen erfüllte, von einer Moschee bis zu einem Gemeindezentrum.
Das Afrikahuis trägt seinen Namen seit 1994 und dient seitdem als Anlaufstelle für afrikanische Katholiken in den Niederlanden. Der Gebäudeteil unter der Haupthalle wurde in den 1970er Jahren von einer marokkanischen Gemeinde als Moschee genutzt und zeigt, wie der Raum sich an unterschiedliche Gemeinschaften anpasst.
Das Gebäude ist von außen sichtbar und kann von der Van Ostadestraat aus besichtigt werden, wo sich der Haupteingang unter der Kirchenhalle befindet. Besucher sollten beachten, dass die Räume nur teilweise und unregelmäßig in Nutzung sind, daher ist es ratsam, sich vorher zu informieren.
Das Gebäude wurde 1968 mit einer ungewöhnlichen Form aus fünf verbundenen Achtecken entworfen, ein seltenes Beispiel des Strukturalismus in religiöser Architektur. Diese geometrische Gestaltung ermöglichte flexible Raumnutzung, was später durch die wechselnde Nutzung durch verschiedene Gemeinschaften bestätigt wurde.
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