Villa Villandry, Kommunales Denkmal Villa in Kwakkenberg, Nijmegen, Niederlande
Villa Villandry ist ein Herrenhaus im Stadtteil Kwakkenberg mit neoklassizistischem Stil, charakterisiert durch hohe Pilaster, ein dreieckiges Giebeldach und einen Turm, der vom Königlichen Palast in Amsterdam inspiriert wurde. Das Gebäude steht auf einem ausgedehnten Waldgrundstück in der Nähe eines Gletscher-Höhenrückens und ist über eine lange, von amerikanischen Eichen gesäumte Auffahrt erreichbar.
Charles Blanckenhagen ließ das Herrenhaus 1902 erbauen und benannte es nach der Mutter seiner zweiten Ehefrau, Joséphine d'Harvant Bigot de Villandry. Später wurde das Gebäude in ein Erholungszentrum für Eisenbahn- und Straßenbahnpersonal umgewandelt, das bis in die 1980er Jahre betrieben wurde.
Die Villa wurde 1909 zu einem Genesungszentrum für Eisenbahn- und Straßenbahnpersonal und behandelte bis zur Schließung 1988 über 13.000 Patienten.
Das Grundstück ist von einem großen Waldgebiet umgeben und bietet Platz zum Spaziergang und zur Erkundung der Natur. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und möglicherweise feuchte Bedingungen aufgrund der Nähe zur Gletscher-Höhenrückenlandschaft vorbereiten.
Während des Zweiten Weltkriegs versuchten die Deutschen, das Gebäude zu beschlagnahmen, doch ihre Pläne scheiterten durch den schnellen Vormarsch der Alliierten. Dadurch blieb die Villa weitgehend verschont und überstand den Krieg in relativ gutem Zustand.
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