Tripolis, Gebäudekomplex in Amsterdam-Zuid, Niederlande
Tripolis ist ein Gebäudekomplex in Amsterdam-Zuid, der aus drei durch Wege verbundenen Bürobauten besteht, deren geschwungene Außenwände vom Architekten Aldo van Eyck entworfen wurden. Das Ensemble kombiniert offene Grundrisse mit organischen Formen und schafft Durchgänge, die den Komplex durchlässig gestalten.
Der Komplex entstand in den 1990ern als Reaktion auf Kontroversen um ein früheres Renovierungsprojekt und wurde zwischen 1991 und 1994 fertiggestellt. Die Anlage verkörpert einen Wendepunkt in der niederländischen Architektur hin zu organischeren und menschlicheren Gebäudekonzepten.
Die Architektur von Tripolis zeigt einen innovativen Umgang mit Bürobauten durch organische Formen und großzügige Freiflächen. Besucher bemerken sofort, wie die geschwungenen Wände und verbindenden Wege den Komplex zu einem durchlässigen Quartier machen.
Der Komplex ist gut zu Fuß zu erkunden, da die Wege und Durchgänge die Gebäude miteinander verbinden und verschiedene Bereiche zugänglich machen. Die begrenzten Parkplätze und guten Öffentlichen Verkehrsanbindungen machen eine Anfahrt mit öffentlichen Mitteln sinnvoll.
Der Name bezieht sich auf das ursprüngliche Tripolis-Café, das lange an diesem Ort stand und einen sozialen Treffpunkt für die lokale Gemeinschaft darstellte. Teile der ursprünglichen Struktur wurden bei der Neuentwicklung bewahrt und sind noch heute an dem komplexen Gelände erkennbar.
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