Eendragtspolder, Rückgewonnener Polder in Zevenhuizen, Niederlande.
Die Eendragtspolder ist ein wiedergewonnenes Landstück südlich von Amsterdam in der Region Südholland, das unter dem Meeresspiegel liegt und durch ein Netzwerk von Kanälen und Deichen geschützt wird. Das Gelände besteht hauptsächlich aus flachen Weiden und Feldern, die von schmalen Wasserwegen durchzogen sind.
Das Gebiet wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Polder angelegt, nachdem die Holländer zuvor überschwemmtes Land in ein landwirtschaftliches Gelände umgewandelt hatten. Die Gründung erfolgte durch systematisches Abpumpen und Deichbau, um Ackerland zur Nutzung freizugeben.
Der Name der Polder kommt aus dem Niederländischen und bedeutet 'Eintracht' oder 'Einheit', was die gemeinsame Anstrengung der Bewohner bei der Wasserkontrolle widerspiegelt. Sie können heute sehen, wie die Menschen hier mit den Kanälen und Deichen leben, die das alltägliche Leben prägen.
Das Gebiet ist leicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden, da es ein gut ausgebautes Netzwerk von Wegen gibt, die zum Dorf Zevenhuizen führen. Die flache Topografie macht es zugänglich für Besucher aller Fähigkeitsstufen.
Der Boden liegt etwa 5,40 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den tiefsten bewohnten Gebieten der Niederlande, was die extremen technischen Anstrengungen zeigt, die erforderlich sind, um dort zu leben. Ohne die ständige Arbeit von Deichen und Pumpsystemen wäre das Land unbewohnbar.
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