Hammerfest, Gemeinde im nördlichen Finnmark, Norwegen
Hammerfest erstreckt sich über mehrere Inseln, darunter Kvaløya und Sørøya, wo Berge direkt aus dem Wasser des Arktischen Ozeans aufsteigen. Die Siedlungen verteilen sich entlang der Küsten zwischen steilen Fjorden und offenen Buchten.
Die Gemeinde erhielt 1789 ihre Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Handelszentrum zwischen Nordnorwegen und Nordrussland. Nach der vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg musste jedes Gebäude neu errichtet werden.
Die Bewohner sehen die Mitternachtssonne von Mitte Mai bis Ende Juli jeden Tag, während von November bis Januar die Polarnacht dauert. Dieser Wechsel zwischen ewigem Tag und langer Dunkelheit formt den Alltag der Menschen hier oben.
Die Küstengewässer bleiben dank des Golfstroms das ganze Jahr über eisfrei, sodass Fähren und Boote auch im Winter fahren können. Die meisten Straßen verlaufen entlang der Küste, während Tunnel und Brücken die einzelnen Inseln miteinander verbinden.
Eine Station des Struve-Bogens, einem UNESCO-Welterbe aus dem 19. Jahrhundert, markiert hier den nördlichsten Punkt einer Vermessungskette, die bis in die Ukraine reichte. Diese Messpunkte halfen damals, die genaue Form der Erde zu bestimmen.
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