Røros, Berggemeinde in Trøndelag, Norwegen
Røros liegt auf einem Hochplateau in 628 Metern Höhe in Trøndelag und erstreckt sich über Wälder aus Birken und Fichten. Die Landschaft wird durch die Nähe zu See Aursund und dem Fluss Glåma geprägt.
Die Kupfermine, die 1644 begann, machte die Gegend zu einem wirtschaftlichen Zentrum für Norwegens Rohstoffabbau über mehr als 300 Jahre. Der Bergbau endete erst 1977 und prägte dadurch die Entwicklung der ganzen Region.
In der Stadt finden sich über 80 erhaltene Holzgebäude, die um Innenhöfe angeordnet sind und dem Ort sein charakteristisches Aussehen geben. Diese Bauten spiegeln den Alltag wider, den die Bergbaugemeinde über Jahrhunderte hinweg gelebt hat.
Die Gegend ist das ganze Jahr über erreichbar, wobei Winter stark ausgeprägt sind und extreme Kälte mit sich bringen können. Besucher sollten sich auf lange, schneereiche Monate einstellen, wenn sie zwischen Dezember und März kommen.
Der Ort erlebt einige der kältesten Winter in Südnorwegen, wobei Temperaturen unter minus 50 Celsius gemessen wurden. Diese extreme Kälte beeinflusst die Art, wie Gebäude konstruiert sind und wie Menschen ihren Alltag bewältigen.
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