Jan Mayen, Vulkaninsel im Arktischen Ozean, Norwegen.
Jan Mayen ist eine einsame Vulkaninsel im Nordatlantik zwischen Norwegen, Grönland und Island. Der Beerenberg erhebt sich aus dem Meer und bildet das Zentrum der Landmasse, während flachere Küstenabschnitte die Umgebung prägen.
Niederländische und englische Walfänger nannten die Insel im frühen 17. Jahrhundert nach verschiedenen Kapitänen, bevor sich der Name Jan Mayen durchsetzte. Norwegen beanspruchte das Gebiet 1929 offiziell und richtete bald danach eine permanente Wetterstation ein.
Die Insel dient als Forschungszentrum, wo norwegische Wissenschaftler geologische Studien durchführen und Klimaveränderungen über die Wetterstation überwachen.
Ein Flug mit einem norwegischen Militärflugzeug ist die einzige Möglichkeit, hierher zu gelangen, und Plätze sind sehr begrenzt und hauptsächlich für Wissenschaftler reserviert. Normale Besucher brauchen besondere Genehmigungen und müssen mit extremem arktischem Wetter rechnen.
Der Vulkan bricht selten aus, aber seine letzte Eruption 1985 dauerte mehrere Wochen und bedeckte Teile der Station mit Asche. Die Insel hat keine einheimische Bevölkerung und beherbergt nur eine rotierende Crew von etwa 18 Personen.
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