Synagoge Olso, Art-Deco-Synagoge im Stadtteil St. Hanshaugen, Oslo, Norwegen.
Die Synagoge ist ein rechteckiger Gebetsraum, der etwa 340 Menschen fassen kann, mit Plätzen für Männer im Erdgeschoss und für Frauen auf einer oberen Galerie. Der Bau wurde 1920 als Zentrum des jüdischen Lebens in der Stadt errichtet.
Das Gebäude wurde 1920 von der Mosaischen Religionsgemeinde eingeweiht und markierte einen wichtigen Meilenstein für die jüdische Bevölkerung Norwegens. Später kam ein vierstöckiges Gemeinschaftszentrum hinzu, das die Gemeinde näher zusammenbrachte.
Die Torarolle wird in einem Schrank an der östlichen Wand aufbewahrt und bildet den Mittelpunkt während der Gebete. Die Innenausstattung spiegelt die religiöse Bedeutung dieses Ortes wider und schafft einen Raum für Andacht.
Der angegliederte Gemeinschaftstrakt bietet Kindergarten, Bibliothek und einen koscheren Lebensmittelladen. Besucher sollten sich auf enge Räume einstellen und respektvolle Kleidung tragen, besonders wenn der Gebetsraum genutzt wird.
Die originalen Eichenbänke und die Inneneinrichtung stammen noch aus dem Jahr 1920 und zeigen den handwerklichen Stil dieser Zeit. Die Frauengalerie wurde später vergrößert, um mehr Platz zu schaffen.
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