Kjeungskjær fyr, Küstenleuchturm in Ørland Municipality, Norwegen.
Der Kjeungskjær Fyr ist ein achteckiger Steinturm auf einer kleinen Insel am Eingang des Bjugnfjorden in der Gemeinde Ørland in Norwegen. Er ist rot gestrichen und steht direkt am Wasser, umgeben von einem kleinen Komplex aus Nebengebäuden.
Der Leuchtturm wurde 1880 in Betrieb genommen und von fest ansässigen Wärtern betreut, bis er 1987 automatisiert wurde. Im Jahr 1906 wurde eine Fresnellinse eingebaut, die die Reichweite und Zuverlässigkeit des Lichtsignals erheblich verbesserte.
Der rote Steinturm ist für Fischer und Seeleute der Region seit Generationen ein vertrauter Orientierungspunkt auf dem Wasser. Wer die Insel besucht, kann noch heute die schlichten Nebengebäude sehen, in denen die Leuchtturmwärter mit ihren Familien lebten.
Die Insel ist nur auf dem Wasserweg erreichbar, daher sollten Besucher die Seebedingungen im Voraus prüfen. Kleine Boote können je nach Wetterlage anlegen, und ein ruhiger Tag macht den Ausflug deutlich angenehmer.
Die achteckige Form ist unter norwegischen Leuchttürmen selten, da die meisten runde oder quadratische Türme haben. Diese Bauform wurde in der damaligen maritimen Architektur gelegentlich gewählt, weil sie dem Wind weniger Angriffsfläche bietet als ein rechteckiger Querschnitt.
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