Hessdalen-Lichter, Unerklärliches Lichtphänomen im Hessdalen-Tal, Norwegen.
Das Phänomen Hessdalen ist eine Reihe von Leuchterscheinungen, die in diesem norwegischen Tal zwischen den Bergen bei Hessdalen auftauchen. Die Lichter variieren in Form und Farbe, zeigen sich als Punkte, Kugeln oder längliche Formen und bewegen sich mal rasch, mal langsam oder bleiben regungslos in der Luft stehen.
Einheimische berichteten bereits in den 1930er-Jahren von regelmäßigen Sichtungen, ohne dass es damals größere Aufmerksamkeit erregte. 1984 startete eine erste systematische Untersuchung durch Forscher aus mehreren Ländern, die Messgeräte aufstellten und Daten sammelten.
Die Landschaft dort ist heute für Hobbybeobachter und Fachleute bekannt, die nachts zwischen den kleinen Weilern und Gehöften auf die Lichter warten. Viele kommen gezielt in die wenig bevölkerte Gegend, weil sie sich für dieses Phänomen interessieren, das aus der Dunkelheit auftaucht und wieder verschwindet.
Man sollte nach Sonnenuntergang kommen und geduldig sein, denn die Lichter erscheinen unregelmäßig und ohne Vorwarnung. Warme Kleidung ist wichtig, da die Wartezeiten auch im Sommer lang sein können und das Klima in diesem Gebiet kühl ist.
Automatische Kameras und Sensoren zeichnen die Lichter rund um die Uhr auf, obwohl die Ursache nach Jahrzehnten der Beobachtung unklar bleibt. Einige Aufnahmen zeigen Geschwindigkeiten, die mit keinem bekannten natürlichen oder technischen Vorgang übereinstimmen.
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