Femundsmarka-Nationalpark, Nationalpark in Engerdal und Røros, Norwegen
Femundsmarka ist ein Nationalpark in der östlichen Region Norwegens, auf der Grenze zu Schweden, mit einem weiten Netz aus Seen, Mooren und Wäldern aus Kiefern und Birken. Das Gelände liegt auf einem Hochplateau und wird vom Femund, einem der größten Seen Norwegens, dominiert.
Das Gebiet wurde 1971 zum Nationalpark erklärt, um seine Seen, Moore und Wälder vor weiterer Erschließung zu schützen. Vor dieser Schutzausweisung wurde die Region vor allem durch Rentierweide und Holzeinschlag geprägt.
Die Region ist traditionell mit der Sami-Kultur verbunden, was sich noch heute an Ortsnamen und alten Weidewegen für Rentiere zeigen lässt. Wer aufmerksam durch den Park wandert, entdeckt Spuren dieser Lebensweise in der Landschaft selbst.
Der Park ist zu Fuß oder mit dem Kanu am besten zu erkunden; im Sommer kann der Femund auch mit dem Linienboot befahren werden. Wer mehrere Tage bleiben möchte, findet einige einfache Hütten im Park, eine Voranmeldung ist jedoch empfehlenswert.
Die Landschaft des Parks ähnelt stärker den schwedischen Hochebenen als dem typisch norwegischen Bergland, was Besucher oft überrascht. Dieser Unterschied ist auf die geografische Lage auf dem Hochplateau zurückzuführen, das sich auf beiden Seiten der Grenze erstreckt.
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