Hardanger, Distrikt in Westnorwegen
Hardanger ist ein Distrikt im Westen Norwegens, der sich entlang eines tiefen Fjords erstreckt und von hohen Bergen, Gletschern und Wasserfällen geprägt wird. Das Tal ist dicht mit Obstplantagen bedeckt, die zwischen felsigen Hängen und Waldgebieten eingebettet sind.
Das Gebiet war während der Wikingerzeit ein eigenständiges Königreich mit Kinsarvik als Machtzentrum. Mit der Einigung Norwegens unter König Harald Schönhaar verlor die Region ihre Unabhängigkeit und wurde in den neuen Staat integriert.
Die Region ist seit Generationen für ihre Obstbäume bekannt, die in Frühjahr und Sommer das Landschaftsbild prägen. Die Einwohner bewirtschaften die Höfe nach alten Traditionen, die Teil ihres täglichen Lebens sind.
Man kann das Gebiet mit Fähren durchqueren, die den Fjord überqueren und verschiedene Ufer verbinden. Es gibt auch ausgezeichnete Radwege zwischen den einzelnen Dörfern, die flache und hügelige Strecken bieten.
Der Name stammt aus dem Altnordischen und verbindet das Wort für raue Wetterbedingungen mit dem Begriff für die enge Fjordformation. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie die Natur die Namen der Orte geprägt hat.
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