Kåfjord, Fjord und Bergbausiedlung in Alta, Norwegen
Kåfjorden ist ein 8 Kilometer langer Fjord, der sich von Altafjorden abzweigt und steil abfallende Klippen mit tiefem Wasser säumt. Die Bucht liegt an Norwegens Nordküste und wird heute durch eine 2013 gebaute Brücke überquert, die Reisende über die Wasserfläche führt.
Der Ort entstand als Bergbausiedlung, als 1826 der Kupferabbau begann und Tausende von Arbeitern, vor allem aus Cornwall in England, hierher kamen. Die Minen wurden 1909 geschlossen, was das Ende einer Epoche markierte, in der diese Fjordregion florierte.
Die Kåfjord-Kirche aus dem Jahr 1837 zeigt britischen Architekturstil und erinnert an die Gemeinde englischer Minenarbeiter, die sich hier niederließen. Die Kirche prägt bis heute das Dorfbild und erzählt von der Zeit, als Ausländer in diese abgelegene Gegend kamen.
Besucher fahren über die moderne Brücke der E6, die den Fjord quert und gute Aussichten auf die Wasserfläche und Felsen bietet. Der beste Platz zum Anhalten und Betrachten ist direkt an der Brücke oder an den Rastplätzen entlang der Hauptstraße.
Das deutsche Schlachtschiff Tirpitz lag während des Zweiten Weltkriegs in Kåfjorden und wurde 1943 von britischen Miniatur-U-Booten angegriffen. Dieses Ereignis machte den Fjord zu einem Zentrum einer dramatischen Kriegsoperation, über die heute noch Geschichten erzählt werden.
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