Tromsøbrua, Auslegerbrücke in der Gemeinde Tromsø, Norwegen.
Die Tromsø-Brücke ist eine Straßenbrücke aus Spannbeton, die die Insel Tromsøya mit dem Festland über die Tromsøysundet-Meerenge verbindet. Sie verläuft über 58 Betonspannfelder und ermöglicht den Verkehr in beide Richtungen auf einer Fahrbahn, während Gehwege für Fußgänger und Radfahrer vorhanden sind.
Die Brücke wurde 1960 eröffnet und war damals die längste Brücke in Nordeuropa, wodurch die Fährverbindung überflüssig wurde. Ihre Konstruktion führte das Kragarmsystem in Norwegen ein und erhielt 1963 den Betongtavla-Preis.
Die Brücke wurde von Architekten entworfen, die sich bewusst für ein innovatives Tragwerk entschieden, das die Region prägte. Sie steht heute in der Landschaft als Symbol für die technische Entwicklung des Nordens.
Die Brücke ist leicht zugänglich und bietet sowohl Autofahrern als auch Fußgängern und Radfahrern separate Wege. Die Besucher sollten bei Windbedingungen vorsichtig sein, da starke arktische Winde die Fahrt beeinflussen können.
Die Struktur wurde 2000 unter Denkmalschutz gestellt, um ihre ursprünglichen Ingenieureigenschaften zu bewahren. Dieses Schutzniveau ist selten für Infrastrukturbauwerke und zeigt die Bedeutung des Bauwerks für die norwegische Industriegeschichte.
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