Rondane-Nationalpark, Nationalpark in Ostnorwegen
Der Rondane-Nationalpark ist ein Berggebiet in Ostnorwegen mit einer Fläche von etwa 963 Quadratkilometern. Das Gelände umfasst zehn markante Gipfel über 2000 Metern, angeführt vom Rondeslottet mit seiner Höhe von 2178 Metern.
Archäologische Funde zeigen, dass Jäger und Sammler vor etwa 3500 Jahren steinerne Fallen zum Rentierfall in dieser Gegend errichteten. Diese frühen Spuren machen das Gebiet zu einem bedeutenden Ort für das Verständnis der prähistorischen Nutzung der norwegischen Berge.
Der Park ist ein wichtiges Ziel für Wanderer aus ganz Norwegen, die hier auf markierten Wegen unterwegs sind und in bewirtschafteten Hütten übernachten. Diese Tradition der selbstorganisierten Bergtouren prägt das Leben in der Region bis heute.
Das Wandernetz ist von der Ortschaft Høvringen aus leicht zu erreichen und führt zu mehreren bewirtschafteten Berghütten, in denen man Unterkunft und Verpflegung findet. Gute Schuhe und Wetterschutz sind in diesem Hochgebirgsgebiet zu jeder Jahreszeit wichtig, da das Wetter schnell umschlagen kann.
Das Gebiet beherbergt eine der letzten wild lebenden Rentierherden Norwegens, die zwischen den Hochplateaus wandert. Diese Herden sind so scheu, dass Wanderer sie nur selten zu Gesicht bekommen, doch ihre Spuren und Auswirkungen auf die Vegetation prägen die Landschaft sichtbar.
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