Jiehkkevárri, Berggipfel in den Lyngen Alpen, Norwegen
Jiehkkevárri ist ein vergletscherter Berg in den Lyngen-Alpen mit einer Höhe von etwa 1.834 Metern. Der Gipfel zeichnet sich durch steile, eisbedeckte Hänge aus und ist mit Gletschern bedeckt, was ihn zu einem der markantesten Gipfel in der Gegend macht.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1899 durch den britischen Bergsteiger Geoffrey Hastings zusammen mit dem Norweger Elias Hogrenning. Dieser historische Aufstieg markierte die Erschließung des Gipfels für die Bergsteigergemeinschaft.
Der Name stammt aus der Sprache der Sámi, wobei 'jiehkki' Gletscher bedeutet und 'várri' Berg heißt. Diese Bezeichnung zeigt die Verbindung zwischen dem Berg und der indigenen Bevölkerung der Region.
Der Aufstieg erfordert die Überquerung von klaffenden Gletscherspalten und spezialisierte Ausrüstung sowie erfahrene Führung. Besucher sollten sich auf anspruchsvollen Hochgebirgsterrain vorbereiten und Sicherheitsvorkehrungen ernst nehmen.
Die nordöstlich gelegene Abfahrtsstrecke ist wegen häufiger Serakstürze von oben besonders gefährlich und wird deshalb von Bergsteigern meistens vermieden. Diese Gefahrenquelle prägt das Aufstiegsverhalten und die Routenwahl der Kletterer erheblich.
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