Karljohansvern, Marinebasis und Werft in Horten, Norwegen.
Karljohansvern ist eine ausgedehnte Marineanstalt mit 73 Gebäuden an der Westküste des Oslofjords, darunter Kasernen, Lagerhäuser und Wohnquartiere aus verschiedenen Epochen. Die Anlage zeigt die vollständige Infrastruktur einer funktionierenden Flottenstation mit Reparaturanlagen, Verwaltungsgebäuden und Plätzen für den Alltag von Militär und Zivilbeschäftigten.
Die Marine-Installation wurde 1818 gegründet und diente lange als Hauptstützpunkt der Königlich Norwegischen Marine, bis sie 1963 geschlossen wurde. Der Name wurde 1854 zu Ehren von König Oscar I. gewählt und prägt seitdem die Identität des Ortes.
Die Orte tragen die Namen von Königen und Marineoffizieren, die das tägliche Leben der Arbeiter und Soldaten prägten. Besucher können sehen, wie sich die Räume von Wohnhäusern bis zu Werkstätten erstrecken und die Hierarchie des Marinelebens widerspiegeln.
Der Ort ist etwa eine Stunde von Oslo entfernt und leicht mit dem Auto zu erreichen, mit Behindertenzugang in offenen Bereichen. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Wegverhältnisse einstellen, da der Komplex groß ist und nicht alle Bereiche vollständig erschlossen sind.
Auf der vorgelagerten Insel Vealøs steht die Festung Norske Løve, die heute noch als militärische Zone mit eingeschränktem Zutritt besteht. Diese verborgene Verteidigungsanlage ist ein seltenes Beispiel für die strategische Bedeutung des Fjords in der norwegischen Militärgeschichte.
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