Trondheimfjord, Fjord in Trøndelag, Norwegen.
Der Trondheimsfjord ist ein großes Meeresgewässer, das sich etwa 130 Kilometer landeinwärts von der Norwegischen See erstreckt und dabei Tiefen von über 600 Metern erreicht. Die Bucht wird von den Gebieten Orkland und Indre Fosen begrenzt und nimmt Wasser von vier bedeutenden Flüssen auf.
Das Gewässer spielte während des Zweiten Weltkriegs eine strategische Rolle, als deutsche Truppen Küstenbefestigungen entlang seiner Uferlinie errichteten. Diese Anlagen sollten mögliche alliierte Invasionen in der Region Trøndelag verhindern.
Der Fjord ist seit jeher ein zentraler Lebensraum für lokale Gemeinden, die von Fischerei und Schifffahrt leben. Die vier großen Flüsse, die hier einmünden, prägen bis heute das Leben der Menschen an seinen Ufern.
Die zentrale Bucht bleibt das ganze Jahr über eisfrei, was durchgehende Schiffsverkehr und kommerzielle Tätigkeiten ermöglicht. Besucher können das Gewässer zu jeder Jahreszeit erkunden, ohne durch Eisbildung behindert zu werden.
Das Gewässer beherbergt eine der höchsten bekannten Konzentrationen von Riesenkalmar in der Welt, wobei mehrere Exemplare dort dokumentiert wurden. Diese seltenen Tiere aus der Tiefe machen den Fjord zu einem Ort von wissenschaftlichem Interesse.
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