Anárjohka-Nationalpark, Nationalpark in der Gemeinde Karasjok, Norwegen.
Der Anárjohka-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet in der nordnorwegischen Region Finnmark mit vielfältigen Landschaften. Die Fläche verbindet Birkenwald, Heideland, Moore, Seen und offene Fjellgebiete miteinander.
Der Park wurde 1975 gegründet und zählt zu Norwegens frühen Bemühungen zum Schutz von Wildnisgebieten. Die Gründung ermöglichte die langfristige Bewahrung dieser nordischen Naturräume für kommende Generationen.
Das Gebiet besitzt große Bedeutung für das Volk der Samen, das seine traditionelle Rentierhaltung in zwölf Wintereinheiten fortsetzt.
Die beste Zeit zum Besuch ist Juli bis August, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind und das Wandern erleichtern. Zu dieser Zeit sind viele Wanderwege und Wasserwege leichter zugänglich und die Tage sind lang.
Das Gebiet ist Heimat von Waldlemmingen, Nagetieren aus Sibirien, die sonst in Mitteleuropa selten vorkommen. Neben ihnen leben hier auch Braunbären und Vielfraße in einem System, das regionale Raub- und Beutetiere verbindet.
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