Selbusjø, Gletschersee in Selbu, Norwegen
Selbusjø ist ein Bergsee in der Region Trøndelag und gehört zu den größeren Seen Norwegens. Das Gewässer ist lang und schmal, durchzieht Berggelände und bietet entlang seiner Ufer zahlreiche Buchten und Landzungen.
Der See entstand am Ende der letzten Eiszeit, als Gletscher tiefe Täler in die Berglandschaft eingruben. Diese Eiszeit-Prozesse schufen die Grundform des Sees, die bis heute bestehen bleibt.
Die Fischergemeinden rund um den See haben alte Traditionen bewahrt, die bis heute das Leben am Wasser prägen. Man sieht noch immer, wie Einheimische ihre Netze ausbessern und den See nutzen, wie ihre Vorfahren es taten.
Das Gewässer ist an vielen Stellen entlang des Ufers erreichbar, wo sich auch kleine Gemeinden und Anlegestellen befinden. Wer angeln oder Boot fahren möchte, findet zahlreiche Einstiegspunkte sowie im Winter Möglichkeiten für Eiszugang.
Ein kleine Insel namens Hoøya liegt mitten im See und macht ihn zu einem besonderen geografischen Punkt. Das Gewässer ist auch Teil eines größeren Flusssystems, das mehrere Landstriche mit Wasser verbindet.
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