Namsenfjord, Fjord in der Provinz Trøndelag, Norwegen.
Der Namsenfjorden ist ein etwa 35 Kilometer langer Fjord in der Grafschaft Trøndelag zwischen den Gemeinden Namsos und Flatanger. Er wird von bewaldeten Ufern geprägt und mündet in den Lauf des Flusses Namsen, wodurch eine vielfältige Wasserlandschaft entsteht.
Der Fjord spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt Namsos, die 1845 gegründet wurde und sich schnell zu einem Zentrum der Holzwirtschaft entwickelte. Mit dem Bau von zahlreichen Sägewerken entlang der Wasserkante wuchs die Bedeutung der Gegend als Umschlagplatz für Holzexporte.
Der Fjord verbindet mehrere Siedlungen miteinander, deren Bewohner bis heute traditionelle Lebensweisen der norwegischen Küstenregion pflegen. Diese Orte prägen das Gesicht der Landschaft und zeigen, wie Menschen hier über Generationen hinweg mit dem Wasser gelebt haben.
Besucher erreichen den Fjord am besten von Norden aus, wo er sich von der Folda-Bucht nach Südosten erstreckt und zwischen dem Festland und der Insel Otterøya verläuft. Die maximale Breite beträgt etwa 5 Kilometer, was die Orientierung erleichtert und verschiedene Aussichtspunkte von beiden Ufern zugänglich macht.
Eine südliche Ausbuchtung namens Løgnin-Fjord zweigt nahe Namsos ab und reicht bis zum Dorf Sjøåsen, wo Angler Lachsfischerei betreiben. Diese geschütztere Nebenbucht bietet Fischern und Besuchern einen interessanten Kontrast zum offeneren Hauptfjord.
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