Tjørnholstind, Berggipfel im Jotunheimen-Nationalpark, Norwegen.
Tjørnholstind ist ein Gipfel mit 2331 Metern Höhe im Jotunheimen-Gebirge in der Grafschaft Innlandet. Die beiden Gipfel sind durch einen schmalen Gebirgskamm verbunden und prägen das Gesamtbild dieses Berges.
Der erste urkundlich belegte Aufstieg fand am 28. Juli 1843 statt, als Harald Nicolai Storm Wergeland eine Expedition zum Gipfel anführte. Dieser Aufstieg war ein Meilenstein in der Erkundung der norwegischen Hochgebirgsregion.
Der Name "Tjørnholstind" stammt von "Tjønnholet" ab, was "Loch mit einem Bergsee" bedeutet, ergänzt durch "tind" für Berggipfel - ein Beispiel für die norwegische Tradition der geografischen Namensgebung in den Bergen.
Der Berg kann von der West- oder Ostseite erklommen werden, mit verschiedenen Zugangswegen je nach Ausgangspunkt. Die nächstgelegenen Orte sind Vågåmo 50 Kilometer nordöstlich und Beitostølen 25 Kilometer südöstlich.
Die Nordwand zeigt einen senkrechten Absturz von 400 Metern zum Gletscher Nordre Tjønnholet, was den Besteigungen zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Bedingungen schafft. Diese dramatische Geologie ist für erfahrene Bergsteiger ein bekanntes Merkmal der Route.
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