Barcode, Stadtentwicklungsprojekt in Bjørvika, Norwegen.
Das Barcode-Projekt ist ein Wohn- und Geschäftsviertel an Oslos Waterfront, das aus mehreren Hochhäusern mit unterschiedlichen Höhen und Fassaden besteht. Die Gebäude erzeugen ein Muster, das einem Strichcode ähnelt und sich über das Ufer erstreckt.
Das Projekt startete um 2016 und verwandelte das ehemalige Hafengelände von Bjørvika in einen zeitgenössischen Bezirk mit Wohnungen und Büros. Diese Entwicklung markierte einen wichtigen Wendepunkt für die Revitalisierung des Wasserfrontbereichs.
Die Gebäude wurden von verschiedenen europäischen Architekturbüros entworfen, die jeweils ihren eigenen Stil in die Gestaltung einbrachten und zeigen, wie moderne Architektur vielfältig interpretiert werden kann. Diese Vielfalt spiegelt wider, wie Oslo sich als offene Stadt präsentiert, die Ideen von außerhalb aufgreift.
Man kann die Gegend leicht zu Fuß erkunden und die verschiedenen Gebäude und Fassaden aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Lage am Wasser mit Fußwegen und öffentlichen Bereichen macht die Navigation angenehm.
Bei den Bauarbeiten entdeckten Arbeiter eine der größten Sammlungen von Schiffswracks aus dem 16. Jahrhundert, die je in Norwegen gefunden wurden. Diese bedeutende archäologische Entdeckung lag unter dem Entwicklungsgebiet und liefert Hinweise auf Oslos maritimes Erbe.
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