Kvikne Copper Works, Historische Industriestätte in Kvikne, Norwegen.
Kvikne Copper Works ist eine ehemalige Bergbauanlage in Sudnorwegen mit Gebauden aus Holz und Stein, die uber mehrere Hektar verteilt sind. Der Komplex besteht aus Mineneingan, Schmelzhutten, Wohngebau und Verwaltungsbauten, die die Struktur einer groben Bergbauoperation zeigen.
Die Anlage wurde 1630 gegrundet und entwickelte sich zum wichtigsten Kupferbergbau Norwegens. Sie produzierte uber Jahrhunderte hinweg Kupfer, bis der Betrieb aufgrund fallender Weltmarktpreise und Ressourcenerschopfung eingestellt wurde.
Die Fabrik zeigt, wie Menschen in der Region Bergbau betrieben und lebten, mit erhaltenen Werkzeugen und Arbeitsplätzen, die alltägliche Aufgaben offenbaren. Man sieht hier, welche Rolle der Kupferabbau im Leben der Gemeinde spielte und wie das Gelände die wirtschaftlichen Bedingungen der Zeit widerspiegelt.
Die Statte ist am besten zwischen Juni und September erreichbar, wenn Zugang und Fuhungen angeboten werden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelande uneben ist und einige Bereiche steile Wege haben.
Anfang der 1680er Jahre wurde ein Schiff, das Kupfer von der Anlage transportierte, auf hoher See von Piraten uberfallen und geplundert. Dieses Ereignis zeigt die Risiken des maritimen Handels in der Fruhen Neuzeit und wie wichtig die Kupferexporte fur die Wolfahrt der Region waren.
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