Ingøy radio transmitter, Funksender in Måsøy, Norwegen.
Der Ingøy-Sender ist eine Radiosendeanlage auf der Insel Ingøya in Nordnorwegen mit einem 362 Meter hohen Gittermast. Die Konstruktion war lange Zeit das höchste Bauwerk in Skandinavien und diente der Rundfunkversorgung der entlegenen nördlichen Regionen.
Die ursprüngliche Anlage wurde 1911 erbaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Kommunikation mit den Kohlegruben in Spitzbergen. Das Gebäude wurde während der deutschen Besatzung im Jahr 1940 zerstört und später wiederaufgebaut.
Der Sender diente als Hauptkommunikationszentrum für die Norwegische Rundfunkgesellschaft und übertrug NRK P1 Radioprogramme in abgelegene Regionen.
Der Sender befindet sich auf einer abgelegenen Insel im Norden, die raue Wetterbedingungen mit sich bringt und die Anreise erfordert. Ein Besuch sollte mit lokaler Planung und Kenntnissen über die Inselzugänglichkeit erfolgen.
Die Anlage wurde bis 2019 aktiv betrieben, dann abgeschaltet, aber das markante Stahlgitter bleibt ein visuelles Wahrzeichen der nördlichsten Funklandschaft. Für Funkamateur und Industriegeschichte-Enthusiasten bleibt die Stätte ein faszinierendes Relikt aus einer anderen Ära der Fernmeldetechnik.
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