Allmannajuvet, Schlucht und Zinkmine am Storelva-Fluss in der Gemeinde Sauda, Norwegen.
Allmannajuvet ist ein Bergbaugelände mit Gebäuden entlang eines steilen Canyons, wo einst Zink abgebaut wurde. Der Ort besteht aus schwarzen Holzpavillons, die von Architekt Peter Zumthor entworfen wurden und über Wege und Treppen miteinander verbunden sind.
Der Bergbaubetrieb bestand von 1881 bis 1899, als etwa 160 Arbeiter Zink aus der Erde förderten. Die Schließung kam durch wirtschaftliche Schwierigkeiten zustande, als die Preise für das Mineral sanken und der Betrieb nicht mehr rentabel war.
Das Ausstellungsmaterial zeigt persönliche Gegenstände und Berichte von Minenarbeitern, die hier unter schwierigen Bedingungen tätig waren. Diese Objekte vermitteln einen Eindruck vom alltäglichen Leben in dieser abgelegenen Arbeitsstätte und den Herausforderungen der damaligen Zeit.
Der Ort liegt entlang der Landesstraße 520 und ist mit Parkplatz ausgestattet, ein Cafe und ein Museum sind vor Ort vorhanden. Die besten Besuchsbedingungen liegen in den wärmeren Monaten, während Gruppenbesuche außerhalb der üblichen Saison möglich sind.
Die Holzgebäude wurden mit Zinkblechdächern verkleidet, wodurch das Material verwendet wird, das hier einst abgebaut wurde. Diese Wahl verbindet die historische Funktion des Ortes direkt mit seiner modernen architektonischen Form.
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