Haukåsen Radar, Radarstation auf dem Haukåsen-Hügel, Norwegen.
Haukåsen Radar ist eine Radaranlage, die sich in einer weißen Kuppel auf dem Haukåsen-Hügel in Oslo befindet und den Flugverkehr über Ostnorwegen überwacht. Die Anlage sitzt in einer Höhe von 357 Metern und nutzt ihre erhöhte Position, um Flugzeuge über einem großen Gebiet zu erfassen.
Die Anlage wurde 1964 als erstes Zivilradar Norwegens in Betrieb genommen und markierte einen Meilenstein in der Luftfahrttechnik des Landes. Das ursprüngliche Radargerät wird heute im Nationalflugmuseum in Bodø aufbewahrt.
Die Radaranlage zeigt Norwegens frühe Einführung fortschrittlicher Luftfahrttechnologie und sein Engagement für die Luftverkehrskontrolle.
Die Anlage ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber von außen kann man die Radaranlage durch ein Schutzgitter unterhalb der Kuppel sehen. Der beste Blick auf die weiße Radarkuppel ergibt sich von Wegen in der Nähe des Hügels.
Die starken elektromagnetischen Emissionen der Anlage können GPS-Geräte in unmittelbarer Nähe beeinflussen und sie vorübergehend unbrauchbar machen. Dieses Phänomen ist eine unmittelbare Folge der Leistung des Radarsystems.
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