Hoen Gård, Fundstelle des Wikingerschatzes in Øvre Eiker, Norwegen
Hoenskatten ist ein Wikingerschatz mit etwa 200 Objekten, darunter Gold- und Silberstücke, Halsketten, Ringe und eine dreieckige Brosche aus der Karolingerzeit. Die Sammlung zeigt die handwerkliche Vielfalt und Qualität von Schmuckstücken, die in dieser Periode hergestellt wurden.
Der Schatz wurde 1834 von einem Farmarbeiter entdeckt, der ihn beim Graben eines Grabens fand und damit den größten Wikingergoldschatz der Region freileggte. Die Entdeckung führte zu einer gerechten Aufteilung der Belohnung zwischen dem Finder und dem Landbesitzer.
Die Sammlung stammt aus verschiedenen Regionen wie England und dem Frankenreich, was zeigt, wie weit die Handelsnetze der Wikinger reichten. Solche Objekte belegen, dass Menschen damals Waren und Handwerkstücke über große Entfernungen austauschten.
Die komplette Sammlung wird im Museum für Kulturgeschichte in Oslo ausgestellt und kann dort in vollem Umfang besichtigt werden. Das Museum bietet einen Ort, um die Handwerkskunst und die materiellen Werte der Wikingerzeit zu verstehen.
Etwa 20 Münzen in der Sammlung wurden absichtlich bearbeitet, um sie als Elemente für Halsketten zu tragen, wodurch Währung in tragbare Schmuckstücke umgewandelt wurde. Dies zeigt, wie Wikinger praktische Gegenstände nach ihren Bedürfnissen und Vorlieben anpassten.
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