Philipsbygget, Geschäftsgebäude in Oslo, Norwegen
Das Philipsbygget war ein Büro- und Geschäftsgebäude in Oslo, das sich durch seine Wände aus Glas und Metallpaneelen auszeichnete, die ein nicht-tragendes Vorhangfassaden-System bildeten. Die Struktur nutzte moderne Konstruktionsmethoden, die für die 1950er Jahre fortschrittlich waren.
Der Architekt F. S. Platou entwarf das Gebäude zwischen 1956 und 1958 und schuf damit einen Wendepunkt in der norwegischen Nachkriegsarchitektur. Nach 42 Jahren wurde es 2000 abgerissen, um Platz für einen höheren Neubau zu schaffen.
Das Gebäude verkörperte die Ideale der Mitte des 20. Jahrhunderts, als neue Materialien und klare Linien die nordische Architektur prägten. Es zeigte, wie Architekten dieser Zeit funktionale Räume mit modernem Design verbinden wollten.
Das Gebäude existiert nicht mehr, da es im Jahr 2000 abgerissen wurde, aber sein Standort in der Innenstadt von Oslo ist immer noch leicht zu finden. Die ehemalige Baustelle zeigt heute einen modernen Bürokomplex, der den Platz einnimmt.
Das Gebäude war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung das höchste in Oslo und wurde später durch ein noch höheres ersetzt. Diese Tatsache zeigt, wie schnell die Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Höhe wuchs.
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