Reitgjerdet sykehus, Ehemaliges psychiatrisches Krankenhaus in Trondheim, Norwegen.
Reitgjerdet sykehus ist ein ehemaliges Krankenhaus in Trondheim, das aus mehreren Backsteingebäuden auf einem weitläufigen Gelände besteht. Die Anlage umfasst Stationsgebäude, Verwaltungsbauten und Nebengebäude, die zusammen ein geschlossenes Ensemble bilden.
Das Gelände wurde 1861 als Leprakrankenhaus eröffnet und 1923 in eine psychiatrische Klinik umgewandelt. Diese Umnutzung spiegelte den Wandel in der norwegischen Medizin wider, als die Lepra unter Kontrolle gebracht wurde und neue Bedürfnisse im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung entstanden.
Reitgjerdet war lange Zeit ein Ort, der in der Öffentlichkeit kaum bekannt war, obwohl er eine wichtige Rolle im norwegischen Psychiatriesystem spielte. Heute erinnern die verfallenen Backsteingebäude an eine Zeit, in der psychisch kranke Menschen vom Rest der Gesellschaft ferngehalten wurden.
Das Gelände liegt außerhalb des Stadtzentrums von Trondheim und ist am besten mit dem Auto erreichbar. Da einige Bereiche möglicherweise nicht öffentlich zugänglich sind, empfiehlt es sich, die Zugangsbedingungen im Voraus zu prüfen.
Ab 1961 war die Einrichtung speziell darauf ausgerichtet, männliche Patienten aufzunehmen, die in anderen psychiatrischen Kliniken als besonders schwer behandelbar galten. Das machte Reitgjerdet zu einem der wenigen Orte in Norwegen mit dieser spezialisierten Funktion.
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