Bamsebu, Kulturerbestätte in Kapp Toscana, Svalbard, Norwegen
Bamsebu ist eine Holzhütte an der Südküste von Van Keulenfjorden auf Spitsbergen, umgeben von Fjorden und arktischen Landschaften. Das Gebäude steht in einer kargen, eisigen Umgebung, wo nur wenige Strukturen aus der Zeit der frühen Besiedlung erhalten sind.
Ein Norweger namens Ingvald Svendsen gründete die Hütte um 1930 als einzige Beluga-Walfangstation in Svalbard. Der Betrieb lief während der Zwischenkriegszeit, bevor die Station später aufgegeben wurde.
Der Ort spiegelt die Geschichte der norwegischen Jagdtradition wider, mit Gebäuden, die noch von den Aktivitäten der Walfänger zeugen. Besucher können heute die Überreste dieser frühen Siedlung erkunden und verstehen, wie Menschen in dieser abgelegenen Region lebten und arbeiteten.
Die Hütte ist nur per Boot erreichbar und liegt in einem geschützten Gebiet mit speziellen Reisebeschränkungen. Besucher sollten mit lokalen Führern planen und sich auf extreme Wetterbedingungen vorbereiten, da die Gegend sehr abgelegen ist.
Am Strand neben der Hütte liegen hunderte von Skeletten von Belugen, die von der früheren Walfangtätigkeit an diesem Ort zeugen. Diese Überreste bilden ein stilles Mahnmal der industriellen Jagdgeschichte in der Arktis.
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