Malangsfjord, Küstenfjord in der Gemeinde Tromsø, Norwegen.
Malangen ist ein Fjord, der sich über etwa 60 Kilometer durch mehrere Gemeinden erstreckt und an seiner breitesten Stelle etwa 7 Kilometer zwischen den Inseln Senja und Kvaløya misst. Am nördlichen Ende spaltet sich das Gewässer in vier separate Fjorde auf, von denen jeder eine andere Küstenlandschaft prägt.
Der Fjord markierte im Mittelalter die nördliche Grenze der norwegischen Besiedlung und spielte daher eine wichtige Rolle bei der Ausdehnung des Königreichs nach Norden. Sein Name wurde später für eine Gemeinde übernommen, die 1871 gegründet wurde.
Der Name stammt aus dem Altnordischen und bezieht sich auf die Form des Fjords als schmale Bucht. Die Bewohner der umliegenden Inseln und Küstendörfer haben sich seit Generationen an das Leben mit diesem Gewässer angepasst.
Der Fjord ist von mehreren Dörfern an den Küsten zugänglich, von denen aus man Bootstouren starten oder angeln kann. Die beste Zeit für Besuche ist der Sommer, wenn das Wetter stabiler ist und die Tage sehr lang werden.
An mehreren Stellen sind die Wassermassen mit Farben gefärbt, die entstehen, wenn Gletscherbäche mit dem Fjordwasser zusammenlaufen und deutlich unterschiedliche Sedimente sichtbar machen. Diese visuellen Effekte entstehen durch die kalten Bergbäche, die Gestein zermahlenes Material mit sich führen und die Wasseroberfläche prägen.
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