Heeres-Küsten-Batterie 17./976 Bud, Küstenfestung aus dem Zweiten Weltkrieg in Bud, Norwegen
Ergan kystfort ist eine Küstenfestung in Bud, die auf einem Hügel 63 Meter über dem Meer liegt und von dort auf die Husdastvika-Gewässer und die Küstenlinie blickt. Die Anlage besteht aus Bunkern, Geschützstellungen und Wachgebäuden, die in den felsigen Untergrund gebaut wurden.
Deutsche Krafte errichteten diese Verteidigungsanlage zwischen 1941 und 1945 als Teil des Atlantikwalls an der norwegischen Kuste. Bei der Konstruktion waren etwa 150 polnische und russische Haftlinge beschaftigt, die unter schwierigen Bedingungen auf dem Gelande arbeiten mussten.
Das Museum zeigt Holzgegenstände, die von Kriegsgefangenen hergestellt und mit Einheimischen gegen Lebensmittel während der Besatzung getauscht wurden.
Der Besuch ist am besten an warmen Monaten moglich, wenn das Gelande vollstandig begehbar ist und die Aussicht am weitesten reicht. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Boden uneben und feucht sein kann und das Erklimmen des Hugels anstrengend ist.
Das Fort enthielt sechs erbeutete franzosische Feldgeschutze, die eine Reichweite von 17 Kilometern hatten und bis weit hinaus aufs Meer hinweg feuern konnten. Daneben waren Radarsysteme fur die Seeuberwachung installiert, die die Nordsee systematisch uberwachten.
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